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13.11.2025: Auf Grundwassersuche in die Kalahari in Namibia
18:00 bis 19:00 Uhr
Leibnizhaus Hannover, Holzmarkt 5, 30159 Hannover Termin speichern
Am 13. November geht es in die trockene Landschaft der Savanne Kalahari. Die Frage: Wie finden wir in einer von Dürre geprägten Region zuverlässig und nachhaltig Wasser in größeren Tiefen? Im deutsch-afrikanischen Verbundprojekt SeeKaquA suchen Teams aus Namibia, Sambia und Deutschland nach Antworten – mit Geophysik, die das Unsichtbare sichtbar macht. Zum Einsatz kommt ein innovatives Messverfahren, die semi-airborne Elektromagnetik (sAEM): Wenige Stromquellen am Boden senden Signale, während hochempfindliche Magnetfeldsensoren per Drohne durch die Luft getragen werden. So lassen sich Strukturen im Untergrund über mehrere Quadratkilometer hinweg effizient und umweltfreundlich abbilden – bis in mehrere hundert Meter Tiefe. Das liefert eine fundierte Basis für Bohrstrategien und ein vorausschauendes, nachhaltiges Wassermanagement in Namibia und Sambia – inklusive kontinuierlichem Wissens- und Technologietransfer vor Ort. Das SeeKaquA-Team nimmt Sie mit auf die Reise vom Leben in der Unterkunft bis zum ersten Drohnenstart mit der neuen Methode – und zeigt, wie moderne Geophysik dabei hilft, neue Grundwasserressourcen aufzuspüren.
Gefördert wird SeeKaquA durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) im Rahmen des deutsch-afrikanischen WASA-Forschungsprogramms.
Weitere Informationen: www.liag-institut.de/seekaqua
Im Anschluss an den Vortrag ist noch Gelegenheit zum persönlichen Austausch mit den Forschenden.


