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Hier gewinnen Sie einen Einblick in unsere Forschungsthemen. Das Institut blickt auf über 75 Jahre Erfahrung in der Geophysik-Forschung zurück. Durch die langjährige Spezialisierung in der oberflächennahen Anwendung der Geophysik, der Geräte- sowie Dateninfrastruktur sowie der damit einhergehenden Möglichkeit, innerhalb eines Instituts verschiedenste geophysikalische Methoden themenübergreifend zu kombinieren, ist das LIAG deutschlandweit einzigartig.

Pressemitteilungen

Nicole Grobys (DGMK), Carsten Mühlenmeier (LBEG), Prof. Dr. Inga Moeck (LIAG), Dr. Gabriela von Goerne (BGR) und Olaf Daebler (hannoverimpuls). Quelle: BGR.

Die 17. Norddeutsche Geothermietagung bringt Fachpersonen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Kommunen im Geozentrum Hannover zusammen: Als Technologie ist die Geothermie für die Wärmewende in Deutschland ein unverzichtbarer Baustein. Doch wie kann insbesondere die Erdwärmenutzung aus größeren Tiefen noch stärker für die lokale Versorgung genutzt werden? Mit dieser Frage beschäftigten sich zwei Tage lang rund 150 Fachleute bei der 17. Norddeutschen Geothermietagung im Geozentrum Hannover.

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Im Bohrloch-Messtruck. Quelle: Philip Foth / LBEG.

Wie wird man eigentlich Rohstoff-Expertin oder Geophysiker? Welche Jobs stecken hinter der Erforschung unseres Planeten? Und wie sieht der Arbeitsalltag in den Geowissenschaften aus? Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhielten heute 60 Schülerinnen und Schüler beim Zukunftstag im GEOZENTRUM Hannover in Groß-Buchholz. Der Aktionstag war restlos ausgebucht. Die drei Einrichtungen im GEOZENTRUM – die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR), das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) sowie das LIAG-Institut für Angewandte Geophysik (LIAG) – öffneten dafür ihre Türen und gaben spannende Einblicke in ihre Arbeit.

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Befliegung vom Multikopter mit der Messsonde. Quelle: Pixabay, mod. LIAG.

Ab dem 27. April 2026 führt ein Forschungsteam der Universität Münster geophysikalische Messflüge mit einem Multicopter in der Samtgemeinde Harsefeld im Landkreis Stade durch. Die Messungen sind Teil des Forschungsvorhabens GeoMetEr, das durch das LIAG-Institut für Angewandte Geophysik (Hannover) und die Technische Universität Bergakademie Freiberg geleitet wird. Die Messungen sollen Daten aus vorherigen Hubschraubermessflügen und seismischen Erkundungen ergänzen sowie geophysikalische Messverfahren an Drohnen erproben und verbessern. Die Bundesgesellschaft für Endlagerung fördert die Forschung zur Entwicklung von Erkundungsmethoden für Endlagerstandorte. Die GeoMetEr-Messgebiete kommen als Endlagerstandorte nicht in Betracht.

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Es finden regelmäßig Messeinsätze zu den Themen Grundwasser, Geogefahren, Georeservoire als Energiequelle und Energiespeicher (z. B. Geothermie oder Wasserstoff) statt, die journalistisch begleitet werden können. Bitte bei presse@liag-institut.de oder telefonisch unter 0511 643 2066 anfragen.


Über das LIAG: Ziele und Ausrichtung

Die Forschungseinrichtung ist seit dem Frühjahr 2024 ausschließlich unter dem Namen „LIAG-Institut für Angewandte Geophysik” (kurz, LIAG) aktiv. Der Begriff „LIAG” ist dabei ein Eigenname. 

Das Institut ist eine unabhängige, außeruniversitäre Forschungseinrichtung mit Sitz in Hannover. LIAG-Forschende setzen angewandte geophysikalische Methoden zur Erkundung des Untergrundes ein. Dies ist Voraussetzung zur Beantwortung von gesellschaftlich relevanter Fragen in den Bereichen Grundwassersysteme, Geogefahren und Georeservoire als Energiequelle und Energiespeicher. Der Schwerpunkt der Forschung liegt in der Erkundung des oberflächennahen und nutzbaren Untergrundes sowie in der Entwicklung entsprechender Mess- und Auswerteverfahren. Das Institut verfügt über mehr als 75 Jahre Erfahrung in der angewandten geophysikalischen Forschung. Die langjährige Spezialisierung auf oberflächennahe geophysikalische Anwendungen, die Geräte- und Dateninfrastruktur sowie die daraus resultierende Kompetenz in der Kombination vielfältiger geophysikalischer Methoden zeichnen das LIAG als eine in Deutschland einzigartige Forschungseinrichtung aus.

Das Land Niedersachsen sieht das LIAG als einen unabdingbaren Bestandteil der nationalen Forschungslandschaft an und hält sowohl die methodische und wissenschaftliche Kompetenz als auch die Beratungsleistung des Instituts im Zusammenhang mit aktuellen gesellschafts-, wirtschafts- und umweltpolitischen Fragen zur Erforschung und Nutzung des Untergrundes für unverzichtbar. Daher fördert es die Forschungseinrichtung. Parallel ist das Institut in zahlreichen Forschungsprojekten aktiv, die durch Drittmittelgeber gefördert werden.

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