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Presse

Abfahrt aus der Forschungsstation: Mit PistenBully-Polarfahrzeugen, die Treibstoff, wissenschaftliche Ausrüstung, Bohrgeräte und Vorräte für den etwa achtwöchigen Camp-Aufenthalt transportieren, ging es für einige im Team bereits Anfang November los.

Ein internationales Forschungsteam hat rund 700 Kilometer von der nächsten Forschungsstation, Neuseelands Scott Base, entfernt ein Camp auf dem Eis eingerichtet. Dort planen die Forschenden eine Bohrung, um Sedimente und Gesteine unterhalb von 500 Metern Eis zu gewinnen und die geologische Schichtabfolge im Bohrloch zu messen. Die Daten liefern entscheidende Hinweise darauf, wie empfindlich der westantarktische Eisschild in vergangenen Wärmeperioden reagierte. Dies ermöglicht wissensbasierte Rückschlüsse auf sein Abschmelzen und den Meeresspiegelanstieg in einer sich derzeit wieder erwärmenden Erde. Mehrere deutsche Institute sind beteiligt, ein deutscher Wissenschaftler startet ins Camp.

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Der Vibro-Truck des LIAG in Harsefeld. Quelle: LIAG.

Das LIAG-Institut für Angewandte Geophysik hat die großflächigen seismischen Feldarbeiten im Forschungsprojekt GeoMetEr in der Samtgemeinde Harsefeld abgeschlossen. Nach 2D-Profilen im Frühjahr und einer flächenhaften 3D-Messkampagne im Herbst gehen die Datensätze nun in die Auswertung. Im Oktober gab es bereits weitere luftgestützten geophysikalischen Messungen durch eine Hubschrauber-Befliegung. GeoMetEr zielt darauf, geophysikalische Mess- und Auswerteverfahren weiterzuentwickeln, damit sich geologische Strukturen im Untergrund künftig hochaufgelöster und verlässlicher abbilden lassen.

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Der LIAG-Messtruck für seismische Messungen. Quelle: Anne Pogoda / LIAG.

Die Suche nach einem Endlager für radioaktive Abfälle wird nicht nur durch die Öffentlichkeit im „4. Forum Endlagersuche“ am 21. und 22. November 2025 in der niedersächsischen Landeshauptstad begleitet, sondern auch von einer großen geowissenschaftlichen Expertise. Daher haben die drei Institutionen im Geozentrum Hannover, die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR), das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) und das LIAG-Institut für Angewandte Geophysik (LIAG), am ihre Einrichtungen für Interessierte geöffnet. In mehreren Stationen zeigten sie, mit welchen wissenschaftlichen Methoden die Institutionen jeweils Daten über den tiefen Untergrund gewinnen, aufbereiten und zur Verfügung stellen.

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Hubschrauber mit der Messsonde. Quelle: Forschungsvorhaben GeoMetEr.

Ab dem 7. Oktober 2025 führt ein Forschungsteam des LIAG, der Universität Münster, des Leibniz-Instituts für Photonische Technologien e.V. und der Supracon AG geophysikalische Messflüge mit einem Hubschrauber in der Samtgemeinde Harsefeld im Landkreis Stade durch. Die Messungen sind Teil des Forschungsvorhabens GeoMetEr. Ziel ist die Entwicklung geophysikalischer Mess- und Auswerteverfahren, um die Geologie unter der Erde hochaufgelöster abbilden zu können. Im Messgebiet geht es exemplarisch um das Deckgebirge über Salzstöcken. Die Bundesgesellschaft für Endlagerung fördert die Forschung – jedoch nur in Gebieten, die als Endlagerstandorte ausgeschlossen sind.

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Forschungsteam des LIAG beim Messen in einem Bohrloch. Quelle: Dr. Robert Lehmann.

Schulenburg bei Pattensen (Region Hannover) liegt bekanntlich an der Leine. Dass es aber vor rund 200 Millionen Jahren am oder im Meer gelegen hätte, ist weniger bekannt und Inhalt einer geologischen Untersuchung, die jetzt das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) vornimmt. Eine Bohrung soll 350 Meter in die Tiefe gehen. Einen Teil der Bohrlochgeophysik führen LIAG-Forschende durch.

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Let's GeO im November der Wissenschaft

Die hannoverschen Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Bildungsträger*innen laden vom 5. bis 23. November 2025 unter dem Motto #knowember zu Experimenten, Vorträgen, Diskussionen und Ausstellungen ein. Mehr als 100 Veranstaltungen sind online unter www.hannover.de/knowember zu finden. Das LIAG ist Partner der Initiative Wissenschaft: Am 7. und am 13. November 2025 nehmen LIAG-Forschende Besucherinnen und Besucher mit auf Forschungsexpedition in die Antarktis und Kalahari und präsentieren in ihren Vorträgen das Leben und Forschen an Orten der Extreme.

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Minister Tonne informiert sich am LIAG über die Forschung und neuesten Wissensstand zum Thema Erdwärme.

Knapp 1.000 Gäste kamen zum Tag der Geothermie des Landesamtes für Bergbau, Energie und Bergbau ins GEOZENTRUM Hannover. Mit dabei: Niedersachsens Wirtschaftsminister Grant Hendrik Tonne, der sich im Gespräch mit Prof. Dr. Inga Moeck am LIAG-Messtruck über den aktuellen Forschungsstand zur Erdwärmenutzung für die Wärmewende in Deutschland informierte.

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Erste bundesweit einheitliche Geothermie-Karte zu den Nutzungsmöglichkeiten von Erdwärmesonden, erstellt im durch den Bund geförderten Forschungsprojekt WärmeGut. Quelle: GeotIS / LIAG-Institut für Angewandte Geophysik

Ein Meilenstein auf dem Weg zu einer klimaneutralen Wärmeversorgung: Erstmals zeigt eine bundesweit einheitliche Geothermie-Karte, wo die Nutzung oberflächennaher Erdwärme durch Erdwärmesonden möglich ist – und wo nicht. Die interaktive Karte wurde im Forschungsprojekt WärmeGut unter Leitung des LIAG-Instituts für Angewandte Geophysik (LIAG) in Hannover mit der Georg-August-Universität Göttingen (UGOE) und der Firma geoENERGIE Konzept GmbH aus Freiberg in Zusammenarbeit mit allen 16 geologischen Landesdiensten entwickelt. Sie steht nun im Geothermischen Informationssystem GeotIS frei zur Verfügung. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) fördert das Projekt.

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Drohnenaufnahme vom Bohrschiff zum Start der Installation der unterirdischen Messinfrastruktur. © Jairo Cueto.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert das Vorhaben „DynaDeep” mit rund fünf Millionen Euro für weitere vier Jahre. Die Forschungsgruppe untersucht an Hochenergiestränden die Übergangszone zwischen den Grundwasseraquiferen und dem Meer. Ein Großteil der Forschung findet auf Spiekeroog statt, weitere Messungen sind in Frankreich und Belgien geplant.

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Christian Meyer, Minister für Umwelt, Energie und Klimaschutz Niedersachsen, auf der Norddeutschen Geothermietagung.

Erdwärme kann und soll in der kommunalen Wärmeplanung eine wesentliche Rolle spielen. Wie dabei speziell die oberflächennahe Geothermie den Kommunen helfen soll, war Thema der 16. Norddeutschen Geothermietagung, die das LIAG-Institut für Angewandte Geophysik (LIAG), das Landesamt für Bergbau, Energie Geologie (LBEG) und die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) gemeinsam mit der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen (KEAN) und hannoverimpuls heute im Geozentrum Hannover mit 150 Teilnehmenden ausgerichtet hat.

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